Neues Jahr, neue Page.

Da ich den allerallertollsten Freund der Welt habe, besitze ich nun auch eine eigene Seite mit “.de” und so…

Ich entschuldige mich jetzt schonmal für die Bauarbeiten in den nächsten Wochen, es wird sicher ein wenig dauern, bis ich hier alles fertiggebastelt habe.  =)

 

Silvester waren Marcel und ich übrigens am Brandenburger Tor und haben uns dort von 20-ca. 01:00h vergnügt. Mit Strumpfhosen, Thermounterwäsche und zig Pullovern trotzten wir mutig der Kälte, leerten Sekt und Klopfer, genossen das superspektakuläre Bühnenprogramm mit Stars wie La Fee, dem Ochsenknecht-Gespann (wobei ich sagen muss, dass der Paps viel cooler war und die Bühne mehr gerockt hat wie der Sohnemann), B4 (oder war es 5?), weiteren Acts, die man nicht kannte, Queensberry und schließlich Bauer Heinrich mit seinem Schäferlied. Als dann jedoch um Mitternacht das riesige Feuerwerk losging (15 Minuten!), wurde es gesanglich von “Adoro” untermalt, die waren wirklich unglaublich! Es hat sich echt gelohnt, dorthin zu gehen.

Urlaub in den Tropen

Marcel und ich waren das erste Mal gemeinsam im “Urlaub” – ich hatte ihm zum Geburtstag einen Besuch im Tropical Islands geschenkt. Also wurden die Badesachen gepackt und Sonntag mittag ging es dann los. Dort angekommen, waren wir erstmal ganz schön geschockt, die Schlange der Wartenden schien endlos lang und so mussten wir einige Zeit draußen in der Kälte stehen. Viele verließ zwischendurch die Lust, einige verschwanden mit den Worten “Die meinten eben, es könne 6 Stunden dauern, bis die wieder jemanden reinlassen!”. Knapp 2 Stunden später passierten wir jedoch die Kasse, zogen uns um und betraten die Tropenwelt.
Seit meinem letzten Besuch vor 2 Jahren hat sich dort sehr viel verändert (die Beachvolleyballfelder und Tischtennisplatten sind z.B. einer Kinder-Erlebniswelt und einem Übernachtungs-Camp gewichen), dennoch war es umwerfend. Palmen, Bananen- und Kakaobäume, Orchideen, Fasane und Wachteln, Südsee und Lagune mit Wasserfall und Sandstrand… all das schafft echte Dschungel-Atmosphäre.
Wir haben alles ausgekundschaftet, sind auf den 1km langen Expeditionspfad durch die Pflanzenwelt gewandert, waren in der Südsee schwimmen, haben das 31°-warme Wasser der Lagune genossen und testeten mit Freude und leicht schmerzhaften Folgen die Wasserrutschen. Unser Abendessen bestand aus Burger, Pommes und Cola, danach gab es eine Snoopydisco für die Kleinen und eine Abendshow (mit Tanzeinlage und Zaubertricks) für die Großen. Nach einem superleckeren Cocktail machten wir uns dann irgendwann auf die Suche nach einem Schlafplatz.
Die folgende Nacht am Strand war kalt, der Sand war hart und kühl und die klammen Handtücher boten nicht wirklich Wärme, also waren wir froh, als am nächsten Morgen der warme Lagunenbereich wieder geöffnet wurde. Nach einem Brezel-Frühstück und ein wenig Schwimmspaß ging es dann auch wieder nach Hause.
Und jetzt hab ich Fernweh und will mit meinem Schatz in die Sonne fliegen. ^^

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kaum Luft geholt…

…und schon ist Weihnachten wieder vorbei. Obwohl wir alle halbwegs am Rumkränkeln waren, fand ich Weihnachten dieses Jahr besonders schön, besonders ruhig und besonders aufregend. Heiligabend wurde zu Hause mit Mama und René gefeiert, abends stieß Marcel noch hinzu und wir gingen zur Mitternachtsmesse. Den 1. Feiertag verbrachten wir bei Marcels Familie und am 26. haben wir erst meiner Oma einen Besuch im Krankenhaus abgestattet und sind danach mit Papa & Freundin bei einem Chinesen essen gewesen.
Eigentlich waren wir nur unterwegs, was aber irgendwie mal ganz schön war. 

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The same procedure as every year

Pünktlich zu Weihnachten klopft Frau Erkältung an die Tür und nistet sich bei mir und den Menschen in meiner Umgebung ein, bevor ich überhaupt reagieren kann. Im Gepäck Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und einen Watte-Matsch-Kopf. Und wie jedes Jahr wird es verdammt nervig sein, die nächsten Tage mit ihr gemeinsam verbringen zu müssen.

Hat jemand einen Tipp, wie man unliebsame Gäste am besten vor die Tür wirft?

Bye-bye, Blondchen

So. Marcel war über’s Wochenende hier, um seinen B-day in der Heimat zu feiern. Haben Samstag erstmal eine Höllentour gemacht und (fast) alle restlichen fehlenden Weihnachtsgeschenke besorgt. Unglaublich, wie ruckzuck das ging. Selbst das passende Geschenk für mich war nach einer kurzen Suche schnell gefunden. Dazu mehr nach Weihnachten.

Nachmittags ging’s dann noch zum Friseur. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, meine Haare abzuschneiden, da sie durch das viele Blondieren und die Strähnchen (Naturhaarfarbe ist Straßenköterblond) völlig im Eimer waren. Nach der schweren und lange dauernden Entscheidung, welcher Friseur es denn nun werden sollte, habe ich mich schließlich für den “Salon Platin” entschieden. Nach einer netten und sehr hilfreichen Beratung (“Was? Nee, du hast doch kein rundes Gesicht!”) ging es ans Werk. Und der tollste Freund der Welt saß die ganze Zeit (3 1/2 Stunden!) hinter mir und hat quasi geistig Händchen gehalten und mir im Spiegel immer wieder aufmunternde Blicke zugeworfen, wenn er bemerkte, dass mir meine Gesichtszüge vor Angst zu entgleiten drohten. 
Ich habe zwischendurch kurz den halben Friseursalon beschäftigt, da meine Haare sich nach dem ersten Färbe- und Waschdurchgang komplett dagegen wehrten, entwirrt zu werden. Also standen zwei Angestellte rechts und links neben mir, die eine zog mit ihrem Kamm in die eine Richtung, der andere in die andere. Ging leider auch nicht anders, ich kenne das ja, habe den Spaß ja fast jeden Morgen. Als das Gefühl des ersten Schmerzes (“Ogott die reißen mir alle Haare inklusive Kopfhaut raus!”) besiegt war, ging es. Nach gefühlten 7 Stunden Tortur und bestimmt der Hälfte weniger an Haaren, wurde dann geschnitten. Kürzer, aber noch so lang, dass ich mir einen Zopf machen kann (- was mir für das Nähen etc. doch sehr wichtig ist, da nervt mich alles, was im Gesicht hängt, nur), das ganze Kaputte weg und stufig für mehr Volumen.  Zuletzt noch ein paar wenige hellere Strähnchen (“Damit der Schrecken vor’m Spiegel, dass es so dunkel ist, nicht ganz so groß wird”) – und tadaaaa:

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Bisschen verwuschelt, da es heut schön genieselt hat – aber ich bin happy.

Nach der Friseur-Action wurde noch kurz der Spandauer Weihnachtsmarkt unsicher gemacht. Es gab etwas hammerleckeres zu essen (keine Ahnung, wie das heißt, Hackfleischburgerboulettenzeugs mit Fetakäse-Füllung und scharfen Zwiebeln im Fladenbrot-Brötchen), ich habe die erste Feuerzangenbowle meines Lebens getrunken (ist leckerer als Glühwein, mir aber irgendwie immernoch zu sauer, Schatz musste helfen), und abgeschlossen wurde alles mit ‘ner Portion kandierte Weintrauben. Mjam.

Zu Hause angekommen wurde dann um Punkt Mitternacht auf Marcel’s B-day angestoßen ( – nochmals happy Birthday, Geburtstagsschatz!), Geschenke ausgepackt und schwedische Geburtstagslieder mitgesungen. Danach haben wir in einer “Wir-steigen-schnell-auf-unser-Hausdach-und-lassen-die-Himmelslaterne-steigen-obwohl-es-nieselt-und-stürmt”-Action fast einen Baum aus Nachbars Garten angefackelt, letztendlich ging jedoch alles gut und es war ein schöner Anblick.

Heute gab’s dann Kaffee & Kuchen bei seiner Family und abends hat er sich auf den Weg zurück nach Mannheim gemacht, um morgen noch seine letzte Klausur zu schreiben und sofort im Anschluss wieder nach Berlin zu kommen zwecks Weihnachten und Silvester.

next, please

Die nächste Tasche ist soeben fertig geworden, diesmal jedoch nicht für mich sondern für meine Cousine:

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(Das mit den geraden Nähten bei dickem Stoff üben wir wohl nochmal…) 

Ein weiteres Täschchen liegt auch schon hier rum, kann jedoch erst nach Weihnachten gezeigt werden. ^^

Weihnachtsgeschenk

Der Weihnachtsmann (bzw. eher gesagt meine Oma) hat meinen Wunsch erhört… Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Overlockmaschine, und zwar der “Bernina 1150 MDA”. Wurde sogleich ausgetestet und als perfekt empfunden. So weit ich es momentan beurteilen kann, ist es wunderbar möglich, sowohl feine dünne als auch schwere dicke Stoffe super zu ketteln. Den Rest muss ich erst mit Hilfe des Handbuchs ausprobieren.
Aber eins kann ich echt sagen: das Arbeiten damit macht Spaß!!! :)
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Die Hübsche im Hintergrund ist übrigens noch namenlos – hat jemand einen Vorschlag? Sonst wird es wohl Uschi oder Aische… ^^

Und da wir jetzt schon beim Thema Nähmaschinen sind, stelle ich euch jetzt mal mein Baby vor, meine geliebte “Veritas”, die meine Mama durch einen Zufall für mich ergattern konnte…:
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Ich bin so glücklich, mich nicht mit einer normalen Haushaltsnähmaschine rumplagen zu müssen, sondern eine Industriemaschine zu haben… Auch wenn sie augensichtlich schon viele Jahre auf dem Buckel hat und in einer unglaublichen Lautstärke röhrt, macht sie dennoch 1A-Nähte!

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!

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Ich hab heute zusammen mit meinem Bruderherz bei Mamas ElternKindTurnen-Weihnachtsfeier als Weihnachtsmann bzw. Christkind Geschenke verteilt.

Ein kleines Mädchen kam zu mir, schlich mehrmals um mich herum, und fragte mich schließlich: ”Bist du eine Prinzessin?”
- “Nein, ich bin ein Engel.” 
Sie schaute mich nochmals an, guckte genauer, und stellte verwundert fest: “Du hast aber gar keine Flügel!”
- “Ähm… die wachsen mir ja auch erst an Weihnachten…”
Da lächelte die Kleine zufrieden und schaute mich mit riesengroßen strahlenden Kinderaugen an:  ”Oooh… dann bist du WIRKLICH ein Engel!”

der tollste Bruder der Welt

René hat heute mit ein paar Leuten einen Kurztrip nach Dresden zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt gemacht und mir ein Souvenir als Vorweihnachtsgeschenk mitgebracht: 5 superschöne handgemachte Knöpfe.

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Dankeschön, die treffen genau meinen Geschmack! =)

Danke, lieber Nikolaus!

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…wie jedes Jahr habe ich den Nikolaustag mit meiner Familie und dem Winkis-Clan verbracht und wie jedes Jahr war der Nikolaus sehr sehr fleißig und hat uns viel Freude bereitet. Und, Anni, dein Dessert war wirklich einmalig klasse! Auf dass die Tradition nie endet! =)

rosaroter Mädchenkram

…da mir neulich in der Uni nicht geglaubt wurde, dass ich früher so ein richtiges Mädchen-Mädchen war, hier nun die ultimativen Beweisfotos:

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…Klein-Nici in Rosarot mit Kleidchen und Rüschchen und Ringelsöckchen und Schleifchen und Lackschühchen und Glitzer und und und… Und ja, ich stecke freiwillig in diesen Klamotten, ich WOLLTE es so – meine Mama ist unschuldig. ^^

Ich besaß Barbies, ich hatte sogar ein Barbie-Traumhaus (mit abnehmbarem Dach und Klappbett und Drehkamin und Lampen und Balkon mit verschnörkeltem Geländer UND einer Gartenlaterne!) , eine Babyborn, eine Puppe, die singen konnte (- die war klasse! …bis die Mini-Platten irgendwann Sprünge bekamen und sie zu stottern anfing, da war sie dann irgendwie uncool)… Ich wollte immer alles haben, denn die anderen Mädels aus meiner Grundschulklasse hatten ja auch die neuste Barbie. Wirklich gespielt habe ich damit dann aber nicht. Sehr viel interessanter und erheblich cooler waren jedoch immer die Spielsachen meines großen Bruders, die Lego-Steine, die Carrera-Bahn, seine Dinosaurierfiguren…

Egal, klamottentechnisch war ich jedenfalls ein Mädchen. Ein Mädchen-Mädchen.  Mit Rosarot und allem Drum und Dran.