Die Geschichte der Liebe.

“Du bist etwas glücklicher und auch etwas trauriger geworden.”
- “Was heißt, das hebt sich gegenseitig auf, und ich bin genau gleich geblieben.”
“Ganz und gar nicht. Die Tatsache, dass du heute etwas glücklicher geworden bist, ändert nichts an der Tatsache, dass du auch etwas trauriger geworden bist. Jeden Tag wirst du beides etwas mehr, was bedeutet, dass du genau jetzt, in diesem Augenblick, so glücklich und so traurig bist, wie noch nie in deinem Leben.”
- “Wie willst du das wissen?”
“Denk mal nach. Bist du je glücklicher gewesen als jetzt, da du hier im Gras liegst?”
- “Ich glaube nicht. Nein.”
“Und bist du je trauriger gewesen?”
- “Nein.”
“Das ist nicht bei jedem so, weißt du. Manche Menschen, wie deine Schwester, werden jeden Tag nur glücklicher und glücklicher. Und manche Menschen, wie Beyla Asch, werden jeden Tag nur immer trauriger und trauriger. Und manche Menschen, wie du, werden beides.”
- “Was ist mit dir? Bist du jetzt so glücklich und so traurig, wie du es noch nie gewesen bist?”
“Natürlich bin ich das.”
- “Warum?”
“Weil nichts mich so glücklich macht und nichts so traurig wie du.”

(Nicole Krauss – “Die Geschichte der Liebe”)

Nicht mehr als ein Taubenschlag.

“Sind nicht [...] alle die geheimsten und tiefsten Zustände unseres Inneren in der seltsamsten Weise mit einer Landschaft verflochten, mit einer Jahreszeit, mit einer Beschaffenheit der Luft, mit einem Hauch? Eine [...] schwüle sternlose Sommernacht; der Geruch feuchter Steine in einer Hausflur; das Gefühl eisigen Wassers, das aus einem Laufbrunnen über deine Hände sprüht: an ein paar tausend solcher Erdendinge ist dein ganzer innerer Besitz geknüpft, alle deine Aufschwünge, alle deine Sehnsucht, alle deine Trunkenheiten. Mehr als geknüpft: mit den Wurzeln ihres Lebens festgewachsen daran, daß – schnittest du sie mit dem Messer von diesem Grunde ab, sie in sich zusammenschrumpften und dir zwischen den Händen zu nichts vergingen.
Wollen wir uns finden, so dürfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: draußen sind wir zu finden, draußen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele über den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von außen weht es uns an, es flieht uns für lange und kehrt uns in einem Hauch zurück. [...] Regungen kehren zurück, die schon einmal früher ins uns genistet haben. Und sind sies auch wirklich selber wieder? Ist es nicht vielmehr nur ihre Brut, die von einem dunklen Heimatgefühl hierher zurückgetrieben wird?
Genug, etwas kehrt wieder. Und etwas begegnet sich in uns mit anderem. Wir sind nicht mehr als ein Taubenschlag.”

(Hugo von Hofmannsthal, “Das Gespräch über Gedichte”)

Lieblingslyrik: Bei Nacht.

Nachts, wenn das Meer mich wiegt
Und bleicher Sternenglanz
Auf seinen weiten Wellen liegt,
Dann löse ich mich ganz
Von allem Tun und aller Liebe los
Und stehe still und atme bloß
Allein, allein vom Meer gewiegt,
Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.

Dann muß ich meiner Freunde denken
Und meinen Blick in ihre Blicke senken,
Und frage jeden still allein:
“Bist du noch mein?
Ist dir mein Leid ein Leid, mein Tod ein Tod?
Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not
Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?”

Und ruhig blickt und schweigt das Meer
Und lächelt: Nein.
Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.

(Hermann Hesse)

Lieblingslyrik: Der Duft nach Mandeln

Jenseits des Dufts nach Mandeln,
wer wirst du sein?
Musik.

Die papierenden Vögel auf deinem Boden
flattern im Abendhimmel.
Und wer hört sie?
Du.

Das Sternenlicht in deinem Fenster
ist Rosenmilch und Bienenwachs.
Du riechst nach Schmerz.

Du betrittst den Raum aus Holz,
halte dich fest an mir, meine Liebe.
Und die Rinde?
Giftholz.

Als ich ging, schliefst du,
auf deinem Gesicht das leise Antlitz der Stadt.
Und die sturmbeherzten Lerchen?
Auf deinem roten Stuhl.

Durch mein Fenster
schwebt Kummer, angetan in Fels und Kolonium.
Und die Zeit?
Die gehört nicht dir.

Jenseits der Musik,
wer wirst du sein?
Der Duft nach Mandeln.

(Anonym -
Wenn jemand den Autoren kennt, möge er es mir bitte sagen.)

2 Jahre.

meiner.

meiner.

“I’m crazy about you and I want you to know that if I had the choice of hanging out with anyone in the entire world or just sitting at home with you eating a pizza and watching a crappy tv show… I’d choose you everytime.”
(Scrubs)

Wolken.

(Originalbild von Marcel. *Klick*)

(Originalbild von Marcel. *Klick*)

Wolken, leise Schiffer, fahren
Über mir und rühren mich
Mit den zarten, wunderbaren
Farbenschleiern wunderlich.

Aus der blauen Luft entquollen,
Eine farbig schöne Welt,
Die mich mit geheimnisvollen
Reizen oft gefangen hält.

Leichte, lichte, klare Schäume,
Alles Irdischen befreit,
Ob ihr schöne Heimwehträume
Der befleckten Erde seid?

(Hermann Hesse)

Katzenleben.

Romeo und Whisky.

Romeo und Whisky.

Romeo und Whisky.

Romeo und Whisky.

Zum Fressen geboren, zum Kraulen bestellt,
in Schlummer verloren gefällt mir die Welt.
Ich schnurr’ auf dem Schoße, ich ruhe im Bett,
in lieblicher Pose, ob schlank oder fett.
So gelte ich allen als göttliches Tier,
sie stammeln und lallen und huldigen mir;
liebkosen mir glücklich Bauch, Öhrchen und Tatz’ -
Ich wählte es wieder, das Leben als Katz’!
(Goethe)

Kindheit.

When I was a child, my mom always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down “happy”. They told me I didn’t understand the assignment and I told them they didn’t understand life.
(Zitat von unbekannt)

On me dit…



On me dit que nos vies ne valent pas grand chose
Elles passent en un instant comme fanent les roses
On me dit que le temps qui glisse est un salaud
que de nos chagrins il s’en fait des manteaux

On me dit que le destin se moque bien de nous
Qu’il ne nous donne rien et qu’il nous promet tout
Parais qu’le bonheur est à portée de main
Alors on tend la main et on se retrouve fou

(“Quelqu’un m’a dit” – Carla Bruni)

Filmzitate

Daisy: “Wirst du mich noch lieben, wenn ich alt bin und Falten habe?”
Benjamin: “Wirst du mich noch lieben, wenn ich Akne habe, ins Bett mache und Angst habe vor dem, was unter der Treppe ist?”

(Der seltsame Fall des Benjamin Button)

“Kommst du, oder kommst du nicht?” - ”Mama sagt, ich darf nicht bei Fremden ins Auto einsteigen.” - ”Das hier ist der Bus zur Schule.” – “Ich bin Forrest, Forrest Gump.” – “Ich bin Dorothy Harris.” – “Dann sind sie ja jetzt keine Fremde mehr!”
(Forrest Gump)

“Die Gedanken sind Realität, alles Körperliche Illusion.”
(Hinter dem Horizont)

“Ich kann dein Herz hören… Schau mal, der Mond hat sein Licht angemacht!”
(barfuss)

“Ich bin so traurig, dass ich Kelly nicht mehr habe, aber ich bin auch so dankbar, dass sie mit mir auf der Insel war. Und ich weiß, was ich jetzt zu tun habe – ich werde weiter atmen, weil, weil morgen die Sonne wieder aufgeht… und wer weiß, was die Flut bringt.”
(Cast away)

“Ich weiß, was ich will. Denn es steht vor mir und ich halte es in meinen Händen. Wenn ich es für dich nicht bin, dann sag es mir lieber gleich..” - ”Warum bist du dir so sicher?” - ”Weil ich immernoch jeden Morgen aufwache und mich als erstes darauf freue dein Gesicht zu sehen!”
(P.S. Ich liebe dich)

“Gibt’s denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst? Freunde, Familie… giftige Reptilien?”
(Ice Age)

“Es gibt zwei Arten von aggressiven Menschen: explodierende und implodierende. Ersteres sind die Personen, die den Kassierer anbrüllen, weil er ihnen keine zweite Tüte geben will. Zu letzteren gehört der Kassierer, der die Ruhe bewahrt, Tag für Tag. Und unversehens alle in dem Laden abknallt. Sie sind der Kassierer.” – “Nein nein nein, ich bin der, der sich in der Tiefkühlabteilung versteckt und die Polizei ruft, ich schwörs!”
(Die Wutprobe)

“Maude, ich liebe dich!” – “Das ist so wunderbar, Harold. Geh und lieb noch viele andere.”
(Harold and Maude)

“Du bist ein Zauberer! Du kannst warme Luft zum Stinken bringen!”
(Shrek)

“Das Leben besteht nicht aus den Momenten, in denen Du atmest, sondern aus den Momenten, die Dir den Atem rauben.”
(Hitch – Der Date Doktor)

“Was für einen Namen geben wir dem Schlitten?” – “Wie wär’s mit… Talula?” – “Hahaha, Talula! Talula… das klingt wie eine billige Straßenutte! Wie kommst’n auf den Namen?” – “Kann ich Dir sagen. Das ist der Name von meiner Mutter!”
(Cool Runnings)

“Klopf klopf..” – “Wer ist da? ” – “Alice!” – “Alice wer?” – “Ende gut alice gut!”
(Das Streben nach Glück)

“Marcus würde Enten nie etwas antun. Nicht wahr, Marcus?” – “Ich liebe Enten! Enten sind meine Zweitlieblingstiere. Meine Lieblingstiere sind Delfine. Die können Haie töten- mit der Nase!”
(About a boy)

“Niemand ist eine Insel.” – “Ja, da hat sie vollkommen Recht.” – “Ja, vollkommen.” — “Nein! Hat sie nicht! Es gibt Leute, die sind Inseln! Ich bin eine! Ich bin Ibiza, verdammt noch mal!”
(About a boy)

“Wie heißt du eigentlich?” - ”Chayenne Blue…” - ”Das ist aber ein ungewöhnlicher Name!” - ”Meine Mama ist Schauspielerin und Schauspielerinnen, sagt meine Mama, dürfen ihren Kindern keine normalen Namen geben!” - ”Achso… Und was ist dein Vater?” - ”Mein Papa ist ein Arschloch!”
(keinohrhasen)

“Und immer schön auf’s Schneewittchen!”
(keinohrhasen)

Oh!

“Oh Bär”, sagte der kleine Tiger,
“Ist das Leben nicht unheimlich schön?”,
“Ja”, sagte der kleine Bär,
“Ganz unheimlich und schön.”
und da hatten sie verdammt ziemlich recht.

Ganz einfach.

“Ich drehe mich um, und da liegt Henry. Ganz einfach, als wäre ich mein Leben lang neben ihm aufgewacht. Er schläft hingebungsvoll, in einer unmöglich verdrehten Stellung, wie ein Gestrandeter, ein Arm über den Augen, um den Morgen auszusperren (…). Ganz einfach. Wir haben uns gefunden. Hier und jetzt, endlich.”

(Audrey Niffenegger, “Die Frau des Zeitreisenden”)