Saarland.

Von Metz aus ging es Mittwoch weiter ins Saarland, wo wir erneut auf einem ehemaligen Bauernhof, diesmal aber bei einer alten Freundin von meiner Oma übernachteten. Leider gab es keine Katzenbabys wie in der Auvergne, dafür laut mähende Schafe.
Donnerstag besichtigten wir die Saarschleife, die Römische Villa Borg und verbrachten den Nachmittag in Saarbrücken. Nach zwei Stunden Fahrt mit dem TGV war ich dann wieder in Paris – wo es regnete.

Saarland - Saarschleife

Saarland - Saarschleife

Saarland - Saarschleife

Saarland - römische Villa

Saarbrücken

Saarbrücken

Metz, Centre Pompidou.

Mittwoch ging es von Paris nach Metz ins neue Centre Pompidou, in welchem momentan auf mehrere Etagen verteilt Kunstwerke ausgestellt werden – von moderner Kunst über Abstraktes über Antikes ist dort alles dabei. Am tollsten fand ich die riesigen Tafeln mit den Sinnsprüchen, die ihr unten in den Fotos sehen könnt. Ich mag sowas. Von innen ist das Gebäude recht interessant aufgebaut, von außen erinnert mich das Center eher an ein großes Schwimmbad – was sagt ihr?

Metz - Centre Pompidou

Metz - Centre Pompidou

Metz - Centre Pompidou

Metz - Centre Pompidou

Metz - Centre Pompidou

Deauville.

Sonntag sind wir zu fünft nach Deauville ans Meer gefahren, haben in einem teuren Fischrestaurant gegessen (bestellt euch niemals Tartare de boeuf, das ist durchgedrehtes rohes Rind mit Gewürzen, was genauso aussieht und schmeckt, wie es klingt), es uns eine Weile am Strand gemütlich gemacht und uns das Städtchen angeschaut.

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Deauville

Parc Floral de Paris.

Weiter geht es mit der Blumenpracht, ich bin mit Danny, Victoria, Papa und Doris nach Vincennes gefahren, wo es erst in das Château und anschließend in den Parc Floral de Paris ging.
Wundervoll. Beeindruckend. Einzigartig.
Und nebenbei fand im Rahmen des “Classique au vert”-Festivals ein kleines Klassikkonzert statt mit Werken von Schubert, Mozart und… den dritten hab ich vergessen.
Im Pflanzenpark gibt es neben den normalen Pflanzen, die man draußen findet, auch Gewächshäuser mit allerlei Exotischem: Kakteen, Palmen, Bonsai…
Absolut empfehlenswert, Eintritt hält sich auch in Grenzen (5€ für Erwachsene, 2,50€ für Unter-25-Jährige) – an manchen Tagen soll der Park sogar kostenlos sein.

-> Parc Floral de Paris, Route du Champ de Manoeuvre, 75012 Paris

Cimetière du Père Lachaise.

Zum Abschluss des langen Tages wurde der – meiner Meinung nach – schönste Pariser Friedhof besucht, der Cimetière du Père Lachaise.
Ich weiß, Friedhöfe sind sehr speziell und alle runzeln immer die Stirn, wenn ich erzähle, dass ich mir gerne Friedhöfe anschaue, aber mich faszinieren nunmal die ganzen Engelstatuen aus Marmor und die kleinen und großen verschnörkelten und teils zerfallenen Gruften…


-> Cimetière du Père Lachaise, 15 Boulevard de Ménilmontant, 75011 Paris

Jardin des Plantes.

Auf vielen Blogs bin ich auf wunderbare Fotos des Jardin des Plantes (= Botanischer Garten) gestoßen und wollte dort unbedingt einmal hin, was wir dann direkt nach den Arènes und der Moschee erledigt haben.
Ich kann jedem nur empfehlen, einen Abstecher in diesen Park zu machen. Der Eintritt ist wieder mal gratis, und dafür bekommt man so viele verschiedene und beeindruckende Blumen und Pflanzen zu sehen…
Wer noch Geld ausgeben möchte, kann die sich noch die Gewächshäuser und den Zoo anschauen.


-> Jardin des Plantes, 57 rue Cuvier / 2 rue Buffon / 36 rue Geoffroy-Saint-Hilaire / Place Valhubert, 75005 Paris

Arènes de Lutèce und Mosquée.

Habe nicht viel Zeit, daher wenig Text und viele Bilder. :) Wir waren in den Arènes de Lutèce, die leider nicht sehr eindrucksvoll waren, umso beeindruckender war jedoch der kleine Park, der sich direkt daneben befindet. Man beachte das hübsche Treppengeländer.

Anschließend ging der Weg weiter zur Grande Mosquée de Paris, in die wir leider nicht hineindurften, weil wir den Gebetstag erwischt hatten. Dennoch war sie auch von außen sehr schön anzusehen und ich habe mir fest vorgenommen, an einem anderen Tag noch mal wiederzukehren. Geht man um zwei Ecken, steht man vor dem Café der Moschee, in dem wir uns Kaffee und Cola genehmigt haben. Überall wundervolle Mosaiken, viele Pflanzen und laute Vögel – ich kam mir vor, wie im Urlaub.


-> Arènes de Lutèce, 51 Rue Monge, 75005 Paris
-> Grande Mosquée de Paris, 2bis place du puits de l’Ermite, 75005 Paris

Musée de la Ville de Paris.

Der Eintritt in die “musées de la Ville de Paris” ist kostenlos, was ich mir nicht entgehen lassen wollte und Anna am Sonntag mitschleifte.

Als erstes waren wir im “Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris”, in welchem es Werke von den Impressionisten bis heute gibt.
In solchen Ausstellungen frage ich mich immer wieder, wer entscheidet, welche Werke aufgenommen und als “Kunst” angesehen werden dürfen. Toastbrotpackungen mit Toastbrot darin, aufgehangen an einem dicken Seil – für wen von euch ist das Kunst?

Danach ging es weiter ins “Musée Cognacq-Jay”, welches sich in einem ehemaligen Stadtpalais befindet. Zu sehen bekommt man dort die Privatsammlung von Ernest Cognacq und Louise Jay, den Gründern des Warenhauses “Samaritaine” – Gemälde, Porzellan und Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert.
Ein niedliches Haus mit beeindruckendem Inventar, absolut empfehlenswert!

Anschließend wollten wir eigentlich zur “Maison de Victor Hugo”, haben es am Place des Vosges jedoch nicht gefunden. Dafür haben wir auf dem Hinweg das “Musée Carnavalet” entdeckt, welches einen wundervollen Garten und eine winzigkleine Ausstellung enthält.

“Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris” im Palais de Tokyo
11, avenue du Président-Wilson
75016 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée Cognacq-Jay”
8, rue Elzévir
75003 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée Carnavalet, histoire de Paris”
23, rue de Sévigné
75003 Paris
Di-So, 10-18h

Weitere empfehlenswerte Museen mit kostenlosem Eintritt:

“Maison de Balzac”
47, rue Raynouard
75016 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée Bourdelle”
16, rue Antoine-Bourdelle
75015 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée Cernuschi, Arts de l’Asie”
7, avenue Vélasquez
75008 Paris
Di-So, 10-18h

“Petit Palais, musée des Beaux-Arts”
Avenue Winston-Churchill
75008 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée de la Vie romantique”
Hôtel Scheffer-Renan
16, rue Chaptal
75009 Paris
Di-So, 10-18h

“Musée Zadkine”
100bis, rue d’Assas
75006 Paris
Di-So, 10-18h

Au bord de la Seine.

Nach dem Marsch auf den Montmartre waren wir beide ziemlich kaputt, die Füße taten langsam weh – also ließen wir den Abend ruhig ausklingen: Wir kauften uns an einem Imbiss warme Panini und im Supermarkt Brownies und Cidre und genossen unser Abendessen an den Ufern der Seine, während es langsam immer dunkler wurde und Paris sich in tausend Lichter hüllte.

Montmartre.

Samstag ging es mal wieder am Moulin Rouge vorbei hoch zum Montmartre, um die Aussicht vor den Treppen der Sacré-Coeur zu genießen. Das Wetter war traumhaft und so saßen wir einige Zeit auf den Stufen, hörten dem gut gelaunten Geigenspieler zu, beobachteten den Fußballkünstler und sahen uns die Werke der Straßen-Portraitmaler an. Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher in die Biscuiterie “La Cure Gourmande”, in der es alle möglichen Kekssorten verpackt in wunderschönen Dosen im Vintagestil gibt. Lecker, hübsch und verdammt teuer!

Ein weiteres Touri-Wochenende in Paris.

Donnerstag Abend war es so weit, Anna kam mich hier in Paris besuchen. Ich war ehrlich gesagt ein wenig nervös, weil es ja das erste mal war, dass wir uns “in live” getroffen haben, ich kannte sie bislang nur von ihrem Blog. Aber wir haben uns auf Anhieb verstanden und es wurde ein nettes und anstrengendes Wochenende.
Als erstes ging es natürlich gleich abends noch zum Eiffelturm, diesmal jedoch nicht zum Marsfeld, sondern genau zur anderen Seite, dem Trocadéro, von dessen Treppen man einen wundervollen Blick auf den Eiffelturm hat. Pünktlich zur vollen Stunde fing dann natürlich auch die Lichtershow an, nach der wir uns dann noch ein leckeres Crêpe gönnten und uns dann zu Fuß auf den Weg nach Hause machten – man läuft von meiner neuen Wohnung nur 10 Minuten bis zum Eiffelturm. :)

Am nächsten Tag musste ich arbeiten und Anna war allein in Paris unterwegs. Abends gingen wir dann gemeinsam in den Louvre, der – wie jeden Freitag ab 18h – für uns kostenlos war.

Fortsetzung folgt. ^^