Überschriften sind überbewertet.

Über einen Monat ist es her, dass ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe – wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist nach wie vor die Bachelorarbeit Schuld daran. Ich komme nicht so schnell voran, wie ich es gern würde, aber es läuft. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Der schriftliche Teil wurde bereits abgegeben, Dienstag muss ich die ersten 3 fertigen Teile präsentieren und Ende Juli ist dann das große Kolloquium, wo die gesamte Kollektion vorgestellt wird.

Ansonsten hatte ich Geburtstag, die Feierlichkeiten haben sich auf Grund von Stress und Zeitmangel jedoch auf einen kleinen abendlichen Restaurantbesuch beschränkt. Auf den Fotos könnt ihr unter anderem die leckere Torte sehen, die mir meine Ma per Post geschickt hat ( – ich wusste bislang gar nicht, dass es so etwas wie einen Torten-Lieferservice gibt!), den Schokokuchen, den mir der Herzensmann gebacken und die schnieken Kopfhörer  von Wesc, die er mir geschenkt hat.

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Osterwochenende.

Ostern war bei uns mal wieder sehr voll und schön.

Karfreitag ging es mit Marcel und Marvin zum Alexanderplatz, wo ein Osterfest stattfand. Im Endeffekt war es recht enttäuschend, da es von den Ständen und dem Angebot her quasi wie ein Weihnachtsmarkt im Sommer war – nichts Neues. Einzig die Bar mit den Liegestühlen davor wurde von uns bei einem Bierchen gewürdigt.
Anschließend ging es weiter zum “Zeitlos”, einer Strandbar direkt an der Spree. Dort gab es – dank Happy Hour –  zwei Cocktails zum Preis von einem, dazu viel Sonne, Sand und Wasser = gute Laune.

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Samstag waren wir nachmittags mit Marcels Eltern beim Osterfeuer in Gatow, wo es Würstchen, Pommes und Erdbeerbowle gab – und leider etwas windig und kühl war.

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Ostersonntag stand dann der Osterbrunch mit Papa, Doris, René und Karen bei uns an, es wurde (sehr) viel mitgebracht und gegessen, später gab es dann noch Kuchen – und irgendwie war es dann auch schon 16 Uhr. Abends kamen Marvin und Isi noch rum, um mit uns “Scream 1″ zu gucken.

Ostermontag gab es Kaffee und Kuchen und Hefezopf und Käsehäppchen bei uns mit Marvin und seinen Eltern, die die Wohnung noch nicht im “fertigen Endzustand” gesehen hatten.

Oh, und der Osterhase war dieses Jahr besonders fleißig, der Schokoladenvorrat dürfte jetzt erstmal bis Weihnachten reichen. Blümchen und Pflänzchen gab es auch, die dann auch gleich ein neues Heim auf unserem Balkon fanden. :)

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Und dann war der Osterspuk auch wieder vorbei. ;)

Mädelsabend und Dacharbeiten.

Freitag Abend stand nach eeewig langer Zeit (über ein halbes Jahr!) endlich wieder ein Mädelsabend mit Anni und Meike an. Während Marcel ausquartiert wurde und mit Meikes Freund einen Männerabend machte, haben wir drei Mädels es uns bei uns breit gemacht, Pizza gebacken, Bowle getrunken und schwedischen Schokokuchen gegessen. Und natürlich viel gequatscht, wir hatten ja ein halbes Jahr aufzuholen. Und wie immer war es toll, freue mich schon auf das nächste Mal! :)

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Am nächsten Tag ging es dann vormittags für mich direkt weiter zu meinem Elternhaus (blödes Wort), um bei Vorbereitungen für die bevorstehende Dachsanierung mitzuhelfen. Hier hatte ich schonmal darüber geschrieben, dass das Dach undicht wäre, inzwischen sind im ganzen Haus verteilt an Decken und Wänden nette Wasser- und Schimmelflecken. Hip hip hurra. Und da das nicht so bleiben kann, kommt das alte Dach ab und ein neues rauf. So stelle ich es mir jedenfalls vor. ;)
Wir haben ein Flachdach, auf dem Isolierschaumdämmdingsbumsplatten liegen und eine ordentliche Schicht Kieselsteine. All das musste am Samstag runter und alle halfen mit – Verwandte, Freunde und Nachbarn. Oben auf dem Dach wurde geschippt, die Eimer voll Kies gingen per Seil und Karabinerhaken eine Etage tiefer in den Garten und von da aus in eine Ecke bzw. zum Teil direkt an andere Nachbarn. Dank der vielen helfenden Hände ging es sogar recht flott, so dass wir nachmittags schon fertig waren. Anschließend wurde gegrillt und noch drei Tage später habe ich Rückenschmerzen, Muskelkater und Sonnenbrand. Aber es war toll!

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i-Phone-Entleerung.

Ich LIEBE Ferien! Und ausschlafen, wundervoll. Mein BA-Thema steht übrigens, Anfang April geht es dann offiziell los. Aaaaah!!

Anfang März waren wir bei meiner Mama in Bassum, um ihren Geburtstag zu feiern. Jedem, der einmal einen Ausflug nach Bremerhaven macht, möchte ich das Klimahaus-Bremerhaven ans Herz legen – vor allem, wenn man kleine Kinder dabei hat. Man durchreist verschiedenste Klimazonen, riecht Kuh-Dung in der Schweiz, bekommt Atemprobleme in der staubigen Wüste von Niger, schwitzt bei 35°C im Regenwald von Kamerun, beobachtet Kugelfische und allerlei Gefisch in Samoa und friert bei -6°C in Eislandschaften der Antarktis und Alaska. Überall erfährt man, wie die Einwohner leben, was das Land/die Gegend ausmacht, was die alltäglichen Probleme sind, man kann alles anfassen und ausprobieren – ein riesiges Abenteuer-Spiele-Lern-Paradies! Fotos habe ich leider kaum gemacht, nur von dem riesigen Fischbecken und einem Tunnel mit einer bombastischen Sternendecke.

Desweiteren wurde viel gegessen (ich empfehle allen Spandauern wärmstens den Lieferservice von San Marco, superlecker, -schnell und -preiswert!) und viel gesportelt… und ich habe auf eigene Faust Blümchen besorgt, damit in unserer Stube endlich der Frühling einzieht – sie blühen schon! :)

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Weihnachten/Silvester 2010.

Dieses Jahr lief alles ein wenig anders als in all den Jahren zuvor.

Das erste Mal Heiligabend allein mit Marcel – vormittags kam Marvin zum Weihnachtsbrunch zu uns, danach gab es gleich die Bescherung. Anschließend wurde mit der Familie telefoniert und allen ein frohes Weihnachtsfest gewünscht. Nachmittags ging es dann in die Kirche, um Marvin und seinem Paps beim Singen zuzuhören und abends wurde dann zu zweit das Raclette genossen. Wundervoll.

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Am 1. Feiertag ging es mittags mit Papa und Doris in einer, sagen wir “etwas ungewöhnlichen Atmosphäre” essen (nicht böse gemeint, Paps, das Essen war doch wirklich lecker :)), abends stand dann das alljährliche Weihnachtstreffen mit Winklers an – Traditionen müssen schließlich aufrecht erhalten werden.
Am 2. Feiertag ging es zum Pute-Essen zu Marcels Eltern, wo wir recht gemütlich den ganzen Nachmittag verbrachten und auch noch Kuchen und Kekse bekamen.
Am 28. ging es dann früh morgens mit dem Flieger nach Bremen – glücklicherweise war der Flugverkehr zu der Zeit stabil, ich habe uns schon vom Flughafen wieder nach Hause fahren gesehen. Die folgenden Tage verbrachten wir dann bei meiner Mama und ihrem Liebsten in Bassum, am 30. stand die Rücktour an. Geplant war es eigentlich, zu viert im Auto nach Berlin zu fahren, die fehlende Gesundheit machte uns aber einen Strich durch die Rechnung und so fanden Marcel und ich uns an dem Tag in einem übefüllten Zug wieder, in dem wir keine Sitzplätze mehr fanden und ich es mir somit auf dem Fußboden im Gang gemütlich machte und dort auch einnickte – Marcel hat die ganze Fahrt über gestanden!

Am selben Tag wurde der obligatorische Silvestereinkauf erledigt, am 31. verbrachte Marvin dann seine Zeit bei uns. Nachmittags wurden alle Eltern hier in Berlin abgeklappert, um wie jedes Jahr das vorgezogene Neujahrsblümchen abzuliefern und natürlich mit allen anzustoßen. Abends gab es ein leckeres Fondue, anschließend haben wir erstmal bis ca. halb 12 auf der Couch geschlafen und uns dann entschieden, nicht noch einen Sekt aufzumachen – also wurde mit Kurzen angestoßen. Danach ging es natürlich runter zu Straße, um die Knaller und Raketen loszuwerden, wieder oben angekommen durfte natürlich Bleigießen nicht fehlen – und wie immer kamen nichts als undefinierbare Klumpen bei raus. War das bei euch schonmal anders, habt ihr mal etwas Vernünftiges gegossen?
Und irgendwann sind wir dann halbtot ins Bett gefallen, glaube ich.
Jungs, wir werden alt.

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Und ja, wir hatten zuviel Fleisch. Und Brot. Und Kartoffelecken. Und überhaupt. Aber lecker war’s!

Jaja.

Ja, ich weiß, ich bin furchtbar. Ich habe Besserung gelobt und mich nicht dran gehalten. Die Ferien waren aber auch einfach zu entspannt und Weihnachten/Silvester zu schön, als dass ich Lust hatte, mich zwischendurch an den Laptop zu setzen. Fotos kommen demnächst, erstmal muss das iPhone irgendwie mit meinem Mac synchronisiert werden, der nach 2 Jahren platt und neu gemacht wurde.
Den 1.1.11 habe ich übrigens mit Fieber auf der Couch verbracht – super. 2011, streng dich mal mehr an, bislang konntest du mich noch nicht überzeugen!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Ich wünsche euch allen einen wundervollen 1. Advent!
Und um euch alle ein wenig weihnachtlich zu stimmen, bekommt ihr hiermit exklusive Einblicke in unser trautes Heim. Heute steht bei uns ein kleines Bratapfel-Essen an, ich hoffe, es gelingt!

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Wie sieht es bei euch zu Hause aus – steht ihr auch auf Weihnachtsdeko oder seid ihr eher Weihnachtsmuffel und legt keinen Wert darauf?

05.11.2010: It’s Showtime!

Da ist er nun, der große Tag. Der Showtag.

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10.00h:
Treffen im Haus der Kulturen der Welt, um mit den Vorbereitungen weiterzumachen. Der Backstage-Bereich wird abgesperrt, die Outfits an den Kleiderstangen sortiert, Schuhe und Strumpfhosen bereitgestellt.
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Die Runningorder der Models braucht am meisten Zeit und Schweiß, wir haben einige Ab- und einige neue Zusagen bekommen, sodass dies unseren bisherigen Plan ein wenig durcheinander wirft.
11.00h:
Die Dresser (Anziehhilfen der Models) stehen vor der Tür, wir sind immer noch beschäftigt und können sie noch nicht einweisen.
12.00h:
Wir sitzen immer noch an der Runningorder.
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Die ersten Models trudeln ein, werden ihren jeweiligen Dressern zugewiesen und vorgestellt. Probeweise sollen alle ihre Modelle schon einmal angezogen bekommen, da es einige Outfits gibt, mit denen man sich länger auseinandersetzen muss, um zu erkennen, wo denn überhaupt oben und unten ist bzw. wo sich die Armlöcher und Verschlüsse befinden.
13.15h:
Wir haben die Reihenfolge endlich fertiggestellt und Fotos sämtlicher Models in ihren Outfits auf ein riesiges Übersichtsblatt geklebt. Insgesamt haben wir um die 30 Models und 128 Outfits, was bedeutet, dass alle Models mindestens drei, einige sogar fünf Kleiderwechsel haben.
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Aus irgendeiner Ecke kommt die Frage, wo denn die übrigen Models bleiben – 1/3 fehlen noch. Schnell werden per Handy sämtliche Agenturen kontaktiert – einige sollen auf dem Weg sein, tauchen jedoch auch in den nächsten Stunden nicht auf.
14.00h:
Die Dresser sind noch mit den Outfits beschäftigt, die Generalprobe wird verschoben. Die Models werden mit Schuheinlagen bzw. Watte, Tape und Sicherheitsnadeln versorgt.
15.00h:
Noch immer sind nicht alle Models da, die Generalprobe muss jedoch stattfinden, damit die Ton-, Licht- und Videotechniker sich auf die Show einstellen können. Einige Studentinnen springen ein, viele Outfits können nicht an ihren eigentlichen Trägerinnen gefittet werden. 128 Modelle sollen laufen – bei der ersten Probe schaffen es jedoch nur die ersten 20 über den Laufsteg, danach wird plötzlich alles abgebrochen. Unverständnis im Backstage-Bereich, alle sind verwirrt, was ist passiert? Das Problem: der Hauptbackstage-Bereich befindet sich eine Etage tiefer als der Laufsteg und zwischen den Etagen befindet sich eine Treppe, welche die Models mit teils unpraktischen Outfits und unglaublich hohen Absätzen bewältigen müssen… was verständlicherweise nicht allen von ihnen auf Anhieb gelingt.
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15.30h:
Teambesprechung, alle Teilnehmer (Backstage-Helfer, Dresser und Models) werden noch einmal neu eingewiesen.
16.00h:
2. Generalprobe, diesmal schaffen wir einen Komplettdurchlauf. Riesenstress und Akkordarbeit der Dresser, noch läuft alles etwas chaotisch. Einige Models kommen zeitlich gerade so pünktlich oben auf den Laufsteg, alle wissen: Bei der Show muss es besser sein. Bei der Show muss alles funktionieren.
17.00h:
Die Models werden frisiert und gestylt, bekommen ein natürliches Make-Up mit betonten Augenbrauen. Alle Teilnehmer gönnen sich eine Pause und bedienen sich beim Catering.
18.00h:
Die letzen vermissten Models trudeln endlich ein und werden zu den Dressern und Visagisten geschickt. Erleichterung, nun wird auf die Show gewartet.
19.00h:
Einlass, Begrüßung und Ausstellungseröffnung.
19.30h:
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Alle Models und Dresser sind auf Position im Backstagebereich, die ersten Outfits werden angezogen. Die Stimmung ist angespannt, alle sind hippelig und nervös. Dann der erste Gong – die Türen im Zuschauerraum werden geschlossen, es kann sich nur noch um Minuten handeln.
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20.00h (oder später?): Showbeginn und… alles funktioniert! Die Dresser leisten 1a-Arbeit, die Models stürmen die Treppe rauf und runter, die Kleiderwechsel folgen binnen Sekunden. Und nach 36 Minuten ist alles vorbei, es wird gejubelt, Sektkorken knallen und die Aftershow-Party beginnt – für alle, nur nicht für uns. Denn der Backstage-Bereich muss (auf-)geräumt, sämtliche Outfits und Kleiderstangen sicher weggeschlossen und sämtliche Chaos-Spuren der Show beseitigt werden. Und dann wird gefeiert bzw. entspannt.

Let’s have a party!

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Vergangenen Freitag war es endlich soweit – unsere Wohnung wurde mit einer kleinen Party eingeweiht. Dank Petra und Isi hatten wir viel Hilfe beim Vorbereiten/Kochen/Saubermachen, nebenbei wurden noch Haare gefärbt, Nachbarn vorgewarnt und alles lief wunderbar… bis sich ca. 20 Minuten vor Ankunft der Gäste meine Regale mit einem lauten Rummms von der Wand verabschiedeten und auf meinen Schreibtisch krachten. Die Folge: eine angedepperte Nähmaschine, ein etwas lädiertes Macbook, Schrammen in Schreibtisch und Laminat, eine verbogene Gardinenstange, ein komplett zerbrochenes Sparschwein und natürlich ein Riesenchaos. Ich betone nochmals: 20 Minuten, bevor die Party starten sollte. Die Party, während der wir zeigen wollten, wie hübsch und toll wir doch unsere Wohnung eingerichtet haben. Ihr könnt euch meine Laune sicher vorstellen…
Innerhalb dieser 20 Minuten wurde also das Chaos beseitigt (alles in Kisten geworfen und in der Waschküche versteckt), die Dübel-Löcher kreativ mit Bildern verdeckt und noch eben schnell der letzte Rest weiter vorbereitet (Suppen erhitzt, Bowle gemacht etc.).
Innerhalb dieser 20 Minuten habe ich auch den ersten Spumante geköpft – somit hatte ich immerhin wieder ein dickes Lächeln auf den Lippen, als unsere Freunde dann schließlich eintrudelten. ;)
Der Abend war dann glücklicherweise sehr schön, die fehlenden Regale fielen fast niemandem auf, das Essen war lecker, die Musik super und die Gespräche sowieso. Nachts um halb 3 wurde dann noch schnell das Gröbste aufgeräumt (es leben Pappteller und Plastikbesteck!), am nächsten Morgen um 9 stand Marvin Kaffee-erwartend vor der Tür und am späten Nachmittag wurde dann noch ein kleines Reste-Essen mit Marcels Familie veranstaltet.

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Einweihungsparty

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Einweihungsparty

Danke an alle für den schönen Abend, für’s Helfen und Chauffeur-spielen, für Salz + Brot + sonstiges und für unsere erste Grünpflanze (bezüglich welcher schon Wetten abgeschlossen wurden, wie lange sie überleben wird)! An alle Zweifler: Sie blüht! :)

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