Feels like summer.

Endlich ist der Frühling da, es wurde auch höchste Zeit! Ich merke bereits morgens beim Aufstehen, dass ich mit viel besserer Laune in den Tag starte, wenn die Sonne scheint. Ich könnte die ganze Welt umarmen!
Am Wochenende war es so warm, dass ich den ganzen Vormittag im Kleidchen auf dem Balkon verbringen konnte, abends wurde dann mit den Mädels angegrillt. So lässt sich’s leben! :)

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Zirkeltraining.

Bank, Bock, Matte, Pferd, Rolle, Salto, Handstand – all dies sind Begriffe, die wohl jeder von uns mit dem guten alten Schulsport verbindet. Manch einer hat dabei positive Erinnerungen, manch anderer eher weniger; ich persönlich war immer ein großer Fan von Turnhallen und körperlicher Betätigung. Zirkeltraining hingegen mochte ich jedoch nie, wie ich gestehen muss. Um so erstaunlicher, wie schnell sich eine Meinung ändern kann.

Die Marke Zirkeltraining, gegründet von Turnvater Bernd Dörr, fertigt aus gebrauchten Turnmatten und Sportgeräte-Leder in Handarbeit einzigartige Taschen, Laptop-Sleeves und Portemonnaies, die allesamt schweißtreibende Erinnerungen in sich tragen. Vielleicht hat sich jemand vor fünf Jahren auf dem Modell “Stufenbarren” den Knöchel verstaucht, oder auf der “Matte” im Bodenturnen eine 1 erturnt…? Ich finde die Idee ziemlich klasse, Taschen “mit Sportgeschichte” bei sich zu tragen, mein persönlicher Favorit ist das Modell “Salto”:

(Bilder via http://www.zirkeltraining.biz)

Wo es die Taschen zu kaufen gibt, erfahrt ihr hier.

Weihnachten/Silvester 2010.

Dieses Jahr lief alles ein wenig anders als in all den Jahren zuvor.

Das erste Mal Heiligabend allein mit Marcel – vormittags kam Marvin zum Weihnachtsbrunch zu uns, danach gab es gleich die Bescherung. Anschließend wurde mit der Familie telefoniert und allen ein frohes Weihnachtsfest gewünscht. Nachmittags ging es dann in die Kirche, um Marvin und seinem Paps beim Singen zuzuhören und abends wurde dann zu zweit das Raclette genossen. Wundervoll.

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Am 1. Feiertag ging es mittags mit Papa und Doris in einer, sagen wir “etwas ungewöhnlichen Atmosphäre” essen (nicht böse gemeint, Paps, das Essen war doch wirklich lecker :)), abends stand dann das alljährliche Weihnachtstreffen mit Winklers an – Traditionen müssen schließlich aufrecht erhalten werden.
Am 2. Feiertag ging es zum Pute-Essen zu Marcels Eltern, wo wir recht gemütlich den ganzen Nachmittag verbrachten und auch noch Kuchen und Kekse bekamen.
Am 28. ging es dann früh morgens mit dem Flieger nach Bremen – glücklicherweise war der Flugverkehr zu der Zeit stabil, ich habe uns schon vom Flughafen wieder nach Hause fahren gesehen. Die folgenden Tage verbrachten wir dann bei meiner Mama und ihrem Liebsten in Bassum, am 30. stand die Rücktour an. Geplant war es eigentlich, zu viert im Auto nach Berlin zu fahren, die fehlende Gesundheit machte uns aber einen Strich durch die Rechnung und so fanden Marcel und ich uns an dem Tag in einem übefüllten Zug wieder, in dem wir keine Sitzplätze mehr fanden und ich es mir somit auf dem Fußboden im Gang gemütlich machte und dort auch einnickte – Marcel hat die ganze Fahrt über gestanden!

Am selben Tag wurde der obligatorische Silvestereinkauf erledigt, am 31. verbrachte Marvin dann seine Zeit bei uns. Nachmittags wurden alle Eltern hier in Berlin abgeklappert, um wie jedes Jahr das vorgezogene Neujahrsblümchen abzuliefern und natürlich mit allen anzustoßen. Abends gab es ein leckeres Fondue, anschließend haben wir erstmal bis ca. halb 12 auf der Couch geschlafen und uns dann entschieden, nicht noch einen Sekt aufzumachen – also wurde mit Kurzen angestoßen. Danach ging es natürlich runter zu Straße, um die Knaller und Raketen loszuwerden, wieder oben angekommen durfte natürlich Bleigießen nicht fehlen – und wie immer kamen nichts als undefinierbare Klumpen bei raus. War das bei euch schonmal anders, habt ihr mal etwas Vernünftiges gegossen?
Und irgendwann sind wir dann halbtot ins Bett gefallen, glaube ich.
Jungs, wir werden alt.

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Und ja, wir hatten zuviel Fleisch. Und Brot. Und Kartoffelecken. Und überhaupt. Aber lecker war’s!

Winterzeit.

So. iPhone ist synchronisiert und läuft, danke an den Schatz!
Nun kann ich euch auch ein paar Fotos vom November/Dezember zeigen. Mit dabei: Feuerchen auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt, Bratapfel-Essen mit Marcels Eltern, Crêpes und Kuchen von mir, Kekse vom Bruderherz, Nikolaus und Glühwein in der Uni, Farbenspaß beim Siebdruck mit dem “T-Shirt-Karussell”.

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Jaja.

Ja, ich weiß, ich bin furchtbar. Ich habe Besserung gelobt und mich nicht dran gehalten. Die Ferien waren aber auch einfach zu entspannt und Weihnachten/Silvester zu schön, als dass ich Lust hatte, mich zwischendurch an den Laptop zu setzen. Fotos kommen demnächst, erstmal muss das iPhone irgendwie mit meinem Mac synchronisiert werden, der nach 2 Jahren platt und neu gemacht wurde.
Den 1.1.11 habe ich übrigens mit Fieber auf der Couch verbracht – super. 2011, streng dich mal mehr an, bislang konntest du mich noch nicht überzeugen!

Let’s have a party!

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Vergangenen Freitag war es endlich soweit – unsere Wohnung wurde mit einer kleinen Party eingeweiht. Dank Petra und Isi hatten wir viel Hilfe beim Vorbereiten/Kochen/Saubermachen, nebenbei wurden noch Haare gefärbt, Nachbarn vorgewarnt und alles lief wunderbar… bis sich ca. 20 Minuten vor Ankunft der Gäste meine Regale mit einem lauten Rummms von der Wand verabschiedeten und auf meinen Schreibtisch krachten. Die Folge: eine angedepperte Nähmaschine, ein etwas lädiertes Macbook, Schrammen in Schreibtisch und Laminat, eine verbogene Gardinenstange, ein komplett zerbrochenes Sparschwein und natürlich ein Riesenchaos. Ich betone nochmals: 20 Minuten, bevor die Party starten sollte. Die Party, während der wir zeigen wollten, wie hübsch und toll wir doch unsere Wohnung eingerichtet haben. Ihr könnt euch meine Laune sicher vorstellen…
Innerhalb dieser 20 Minuten wurde also das Chaos beseitigt (alles in Kisten geworfen und in der Waschküche versteckt), die Dübel-Löcher kreativ mit Bildern verdeckt und noch eben schnell der letzte Rest weiter vorbereitet (Suppen erhitzt, Bowle gemacht etc.).
Innerhalb dieser 20 Minuten habe ich auch den ersten Spumante geköpft – somit hatte ich immerhin wieder ein dickes Lächeln auf den Lippen, als unsere Freunde dann schließlich eintrudelten. ;)
Der Abend war dann glücklicherweise sehr schön, die fehlenden Regale fielen fast niemandem auf, das Essen war lecker, die Musik super und die Gespräche sowieso. Nachts um halb 3 wurde dann noch schnell das Gröbste aufgeräumt (es leben Pappteller und Plastikbesteck!), am nächsten Morgen um 9 stand Marvin Kaffee-erwartend vor der Tür und am späten Nachmittag wurde dann noch ein kleines Reste-Essen mit Marcels Familie veranstaltet.

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Einweihungsparty

Danke an alle für den schönen Abend, für’s Helfen und Chauffeur-spielen, für Salz + Brot + sonstiges und für unsere erste Grünpflanze (bezüglich welcher schon Wetten abgeschlossen wurden, wie lange sie überleben wird)! An alle Zweifler: Sie blüht! :)

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Time to say goodbye.

Hiermit verabschiede ich mich vom Foyer Tolbiac. Meine neue Unterkunft: ein Zimmer im schicksten Bezirk von Paris (16. arrondissement) mit eigener Kochecke, eigenem Bad und einem wundervollen Innenhof – Fotos folgen noch!
Gleichzeitig verabschiede ich mich aber wahrscheinlich auch so halb vom häuslichen Internet, es sei denn, ich finde da irgendwo ein offenes WLan. Oder so. In Paris gibt es einige öffentliche WiFi-Stellen, auch das McDonalds um die Ecke bietet kostenlosen Internetzugang. Und zur Not bleibt mir immernoch die Mittagspause im Büro, um zu bloggen oder Emails zu beantworten.

Achja: Ab jetzt bitte keine Briefe mehr ins Foyer! Die neue Adresse bekommen alle wichtigen Personen noch per Email. :)

Pariser Architektur.

Ich liebe es, durch die Straßen von Paris zu laufen. Egal, in welchem Arrondissement man sich befindet, man stößt immer wieder auf faszinierende Objekte – seien es unbekannte Kirchen, Staatsgebäude, Museen, Kirchen oder einfach nur wunderschöne Wohnhäuser.
Meine Lieblingsviertel bezüglich der Architektur sind das Marais und die Gegend um Montmartre und Pigalle… Der Stadtkern um die Île de la Cité ist jedoch auch nicht zu verachten.
Besonders wunderbar finde ich ja all die hübschen verschnörkelten Balkone und Tore! :)

Nächtlicher Besuch.

Aufgewacht, mitten in der Nacht, es ist stockduster und ich habe irgendwie das beklemmende Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Da ist dieses Geräusch, das so vertraut klingt und doch so anders, das Kratzen von Krallen auf dem Laminat, das die Katzen bei jedem Schritt machen, das laute Schnüffeln… Moment – seit wann schnüffeln die Viecher so laut?
Der müde Kopf will nicht so recht funktionieren, ich muss mich zwingen, nachzudenken. Nur langsam ergeben die Gedankenfetzen Sinn, dann die Erkenntnis: Das, was sich gerade in meinem Zimmer befindet, ist KEINE Katze. Und plötzlich bin ich hellwach. Mir wird heiß und kalt zugleich, meine Hände zittern und ich habe Mordspanik. Langsam richte ich mich auf, ich muss den Lichtschalter am Bettende erreichen. Meine Hand streift raschelnd die Bettdecke – und auf einmal ist es still. Ich erstarre in der Bewegung, wage nicht, zu atmen. Wo zum Teufel steckt es? Dann, wenige Sekunden später, knistert es am Mülleimer. Es sind also gut zwei bis drei Meter Abstand zwischen uns beiden. Ich bewege mich weiter, vorsichtig, langsam, leise, das Bett knarrt – wieder Stille. Verdammt. Mir bricht der Schweiß aus, es sind nur noch wenige Zentimeter, meine Finger berühren die Wand, den Lichtschalter… Und da steht er, direkt zu meinen Füßen, uns trennt kein halber Meter mehr. Ein Fuchs. Ein verdammt großer. Den Kopf geduckt, die Ohren bedrohlich angelegt, das rot-graue Rückenfell gesträubt und den Schwanz aufgeplustert. Er faucht mich an, ein kurzes Geräusch, schnell vorbei, wie ein Warnschuss. Ich kann direkt in sein Maul sehen und in meinem Kopf spinnt sich schon das Bild zusammen, wie dieses beeindruckende Geschöpf seine erstaunlich weißen Zähne in meinen Fuß rammt, der nur wenige Zentimeter vor seiner Nase unter der Bettdecke hervorschaut.
Meine Hand klebt immer noch am Lichtschalter, ich wage nicht, sie wegzuziehen. Schau ihn an, zwinge ich mich, schau ihm direkt in die Augen und zeig ihm, wer der Boss ist. Und ich bete, dass dieser Trick nicht nur bei Katzen und Hunden wirkt. Irgendwann, Sekunden, Minuten, Stunden später senkt er den Kopf, dreht sich um und läuft davon. Einfach so. Taps taps taps. Ich höre die Katzenklappe auf und zu schwingen. Ich habe gewonnen.
Ich stehe auf, kralle mir mein langes Schneiderlineal zur Verteidigung und laufe ins Wohnzimmer, um mich zu vergewissern. Mein Blick fällt in die Küche – die Schüsseln mit Katzenfutter sind ratzfatz leergeputzt und der komplette Inhalt des Küchenmülleimers ist einmal schön quer über den Boden verteilt. Na vielen Dank auch.

Green Mango.

Donnerstag hatte ich das Vergnügen, den Abend mit Anni, Matze, Sandra und Tinka in einer Karaokebar verbringen zu dürfen, genauer gesagt im “Green Mango”. Das Ambiente dort ist seeehr kitschig: Discokugeln, bunt-blinkende Lichter, Strohhüte an der Decke, Palmen – all das weckte bei mir Erinnerungen an die billigen Discos von der Abifahrt nach Lloret de Mar…
Aber die Songauswahl dort ist gigantisch und macht alles wieder gut, man findet in dicken Ordnern über 150 000 Lieder in allen erdenklichen Sprachen, von Oldies über Schlager bis zu Balladen und HipHop. Sehr nice. Alles in allem ein gelungener Abend.
(Kleine Merkhilfe für mich: Nie wieder Karaoke, wenn die Stimmbänder dank Erkältung eh schon streiken! ^^)





Wer verrät mir, welches Lied im unteren Bild dargestellt wurde? Ich erinnere mich nicht mehr. ^^

Alles neu macht der Mai.

So schauet und staunet – mein Blog hat ein neues Design bekommen. Das Nette dabei: Ihr könnt selber entscheiden, welche Hauptfarbe angezeigt wird. Ihr habt die Wahl zwischen Blau, Grün, Orange, Lila und Rot – einfach die Farbfelder rechts oben in der Ecke anklicken. Toll, gell?

Auch sonst wird sich hier vielleicht einiges ändern – vielleicht aber auch nicht. Erstmal steht der Semester-Endspurt an und dann werden die Daumen gedrückt, dass mein Flieger nach Paris trotz Aschewolke-Endzeitstimmung pünktlich an den Start geht.
Und dann sehen wir weiter. :)

Neues.

1. Ich bin krank.
2. Ich bin bei einem neuen trnd-Projekt dabei.

Mirácoli Avanti – “Maccaroni Tomate Kräuter”:

Nuuudeln.

Nuuudeln.

Im Testpaket enthalten: 16 Packungen! (4 für mich, 12 zum Weitergeben. Wer Interesse hat, kann gern vorbeikommen und sich ne Portion abholen. ^^)