Colour Quads.

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Mein aktuelles Näh-Projekt und gleichzeitiger Langeweile-Vertreiber ist eine Patchwork-Decke. Viele viele viele Quadrate à 11x11cm in Grau, Dunkelblau, Türkis, Altrosa und Lila warten darauf, aneinander genäht zu werden. Im Nachhinein ärgere ich mich, keine 21x21cm-Quadrate ausgeschnitten zu haben, es ist doch einfach arg viel Fummelarbeit. Das ganze Projekt zieht sich jetzt auch schon einige Zeit hin, da ich nach ein paar Stunden Supermotivation alles immer wieder in die Ecke schmeiße. Deprimierend, wenn man näht und näht und näht und dennoch das Gefühl hat, dass es nicht vorangeht. Warum zum Teufel wollte ich nochmals eine Patchwork-Decke???
Aber kneifen gilt nicht.

Endspurt!

Das Semesterende ist in Sicht – ab jetzt heißt es: Endspurt! Die Tage verbringe ich mit schon fast viereckigen Augen in der Uni oder zu Hause vor dem Pc, die letzte Uni-Aufgabe beinhaltet technische Zeichnungen und Entwickeln von Prints mit CAD-Programmen.
Bald sind Semesterferien – und dann wird der Bachelor vorbereitet und der große Studiums-Endspurt beginnt!

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Siebdruck.

Das, was dieses Semester meine Laune ein wenig oben hält, ist Siebdruck. Wir mussten uns von alten Stoffmustern inspirieren lassen und daraus ein abgewandeltes, vereinfachtes und modernes Motiv entwickeln, was dann auf Jersey gedruckt werden sollte. Die Anfangsphase war ein wenig schleppend, ich kam nicht so recht aus dem Knick, aber nachdem mein Motiv feststand und mein Sieb belichtet war, ging es richtig los. Stundenlanges Stehen und Werkeln im Siebdrucklabor der Uni – und das Endergebnis kann sich sehen lassen, ich bin zufrieden.

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Weihnachten/Silvester 2010.

Dieses Jahr lief alles ein wenig anders als in all den Jahren zuvor.

Das erste Mal Heiligabend allein mit Marcel – vormittags kam Marvin zum Weihnachtsbrunch zu uns, danach gab es gleich die Bescherung. Anschließend wurde mit der Familie telefoniert und allen ein frohes Weihnachtsfest gewünscht. Nachmittags ging es dann in die Kirche, um Marvin und seinem Paps beim Singen zuzuhören und abends wurde dann zu zweit das Raclette genossen. Wundervoll.

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Am 1. Feiertag ging es mittags mit Papa und Doris in einer, sagen wir “etwas ungewöhnlichen Atmosphäre” essen (nicht böse gemeint, Paps, das Essen war doch wirklich lecker :)), abends stand dann das alljährliche Weihnachtstreffen mit Winklers an – Traditionen müssen schließlich aufrecht erhalten werden.
Am 2. Feiertag ging es zum Pute-Essen zu Marcels Eltern, wo wir recht gemütlich den ganzen Nachmittag verbrachten und auch noch Kuchen und Kekse bekamen.
Am 28. ging es dann früh morgens mit dem Flieger nach Bremen – glücklicherweise war der Flugverkehr zu der Zeit stabil, ich habe uns schon vom Flughafen wieder nach Hause fahren gesehen. Die folgenden Tage verbrachten wir dann bei meiner Mama und ihrem Liebsten in Bassum, am 30. stand die Rücktour an. Geplant war es eigentlich, zu viert im Auto nach Berlin zu fahren, die fehlende Gesundheit machte uns aber einen Strich durch die Rechnung und so fanden Marcel und ich uns an dem Tag in einem übefüllten Zug wieder, in dem wir keine Sitzplätze mehr fanden und ich es mir somit auf dem Fußboden im Gang gemütlich machte und dort auch einnickte – Marcel hat die ganze Fahrt über gestanden!

Am selben Tag wurde der obligatorische Silvestereinkauf erledigt, am 31. verbrachte Marvin dann seine Zeit bei uns. Nachmittags wurden alle Eltern hier in Berlin abgeklappert, um wie jedes Jahr das vorgezogene Neujahrsblümchen abzuliefern und natürlich mit allen anzustoßen. Abends gab es ein leckeres Fondue, anschließend haben wir erstmal bis ca. halb 12 auf der Couch geschlafen und uns dann entschieden, nicht noch einen Sekt aufzumachen – also wurde mit Kurzen angestoßen. Danach ging es natürlich runter zu Straße, um die Knaller und Raketen loszuwerden, wieder oben angekommen durfte natürlich Bleigießen nicht fehlen – und wie immer kamen nichts als undefinierbare Klumpen bei raus. War das bei euch schonmal anders, habt ihr mal etwas Vernünftiges gegossen?
Und irgendwann sind wir dann halbtot ins Bett gefallen, glaube ich.
Jungs, wir werden alt.

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Und ja, wir hatten zuviel Fleisch. Und Brot. Und Kartoffelecken. Und überhaupt. Aber lecker war’s!

Winterzeit.

So. iPhone ist synchronisiert und läuft, danke an den Schatz!
Nun kann ich euch auch ein paar Fotos vom November/Dezember zeigen. Mit dabei: Feuerchen auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt, Bratapfel-Essen mit Marcels Eltern, Crêpes und Kuchen von mir, Kekse vom Bruderherz, Nikolaus und Glühwein in der Uni, Farbenspaß beim Siebdruck mit dem “T-Shirt-Karussell”.

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Ich wünsche euch allen einen wundervollen 1. Advent!
Und um euch alle ein wenig weihnachtlich zu stimmen, bekommt ihr hiermit exklusive Einblicke in unser trautes Heim. Heute steht bei uns ein kleines Bratapfel-Essen an, ich hoffe, es gelingt!

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Wie sieht es bei euch zu Hause aus – steht ihr auch auf Weihnachtsdeko oder seid ihr eher Weihnachtsmuffel und legt keinen Wert darauf?

Der Tag davor.

In der vergangenen Woche haben wir natürlich viel Zeit im Haus der Kulturen der Welt verbracht. Mittwoch fand der Transport sämtlicher Ausstellungsteile von der HTW zum HDK statt, Donnerstag wurde von früh bis spät alles aufgebaut und hin- und hergerückt, Puppen zusammengesetzt und angezogen, dekoriert und die Show geplant – Choreografie, Runningorder der Modelle und Models, Zeitplan… Hier ein paar weitere bildlich festgehaltene Eindrücke:

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“In Bewegung”!

Meine Kommilitonen und ich planen und organisieren seit einiger Zeit ein Event im Haus der Kulturen der Welt (auch als “Schwangere Auster” bekannt). Diesen Freitag abend um 20h ist eine Modenschau, Samstag und Sonntag findet tagsüber eine Ausstellung statt. Gezeigt werden Modelle vom gesamten Modedesign-Fachbereich: Kleidung, Schnitte, Zeichnungen…
Momentan ist der Stressfaktor sehr hoch, ich freu mich jedoch schon sehr auf die Show, bei welcher ich Backstage tätig sein werde.
Wer Lust hat, kann gerne vorbeischauen!

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Lebenszeichen.

Jaja, mich gibt’s auch noch. Alice lässt uns Internettechnisch verhungern und wie man mit dem I-Phone bloggt, habe ich auch noch nicht so mitbekommen. Aber mindestens eins von beiden Problemen wird sicher innerhalb der nächsten Tage lösen lassen! Ich gebe mir Mühe.

Unsere Wohnung nimmt langsam aber sicher Gestalt an, es stehen kaum noch Kartons herum. Bilder an den Wänden und Deko sind momentan noch eher rar vorhanden, aber auch das wird sich sicher ändern.
Und da bislang das Gröbste noch nicht wirklich vorzeigbar-schön ist, kommen hier jetzt Bilder von meinen neuen 2 Lieblingen: dem Gewürzregal (von Ikea) und dem noch leeren Badschrank (von Marcel und Marvin).
Man beachte bitte die Blümchentapete in der Küche und die Ornament-Kacheln im Flur. Großes Kino und so retro, dass Marcel und ich es schon wieder schnieke fanden. :)

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Montmartre.

Samstag ging es mal wieder am Moulin Rouge vorbei hoch zum Montmartre, um die Aussicht vor den Treppen der Sacré-Coeur zu genießen. Das Wetter war traumhaft und so saßen wir einige Zeit auf den Stufen, hörten dem gut gelaunten Geigenspieler zu, beobachteten den Fußballkünstler und sahen uns die Werke der Straßen-Portraitmaler an. Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher in die Biscuiterie “La Cure Gourmande”, in der es alle möglichen Kekssorten verpackt in wunderschönen Dosen im Vintagestil gibt. Lecker, hübsch und verdammt teuer!