Lieber Augenringe als gar kein Schmuck.

Nach einer viel zu kurzen und anstrengenden Nacht (Scheiß-S-Bahn!!) ging es heut morgen Punkt 8 Uhr wieder los Richtung Uni. Dort angekommen, merkte ich dann, dass die Mädels aus meiner Strickdesign-Gruppe noch nicht da waren, und auch nach einer weiteren Stunde war von ihnen weit und breit nichts zu sehen. Mir dämmerte, dass die Party gestern wohl doch ein wenig länger gegangen war… Naja, verständlich. Ärgerlich war nur, dass ich also auf Grund eines Missverständnisses und einer Party eigentlich 2 Stunden länger hätte schlafen können… Also wurde die nächste Couch im Gang gesucht und erstmal ein gepflegtes Nickerchen gehalten.

Die anschließende Modellpräsentation war dann auch nicht so das Wahre. Erst kam mein Model zu spät bzw. wirklich auf den allerletzten Drücker und ich war natürlich die ganze Zeit komplett am Panik schieben. Und wer war Schuld an der ganzen Misere? Natürlich, die S-Bahn. Wer denn auch sonst.
Im Endeffekt schaute sich der Prof nicht jedes Modell einzeln an, wie ich eigentlich erwartet hatte, es gab nur eine allgemeine Begutachtung und Festlegung der Lauf-Reihenfolge der Models für unsere Show am 10.7.
Nach welchen Kriterien die Reihenfolge bestimmt worden ist, hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Im Endeffekt habe ich das Gefühl, dass alle wild durcheinander laufen, es wurde weder nach Ländern/Themen, noch nach Schnitten oder Farben sortiert – und so kann es passieren, dass ein rot-türkises Kleid nach einem pink-roten Outfit auf den Laufsteg muss. Urgs.
Ich bin dann auch noch spontan eingesprungen, da das Model von einer Studienkollegin kurzfristig abgesagt hatte.

Und auf dem Weg nach Hause, ich will nichtsahnend am Westkreuz wie gewohnt umsteigen – funktioniert natürlich nicht. Zwei S-Bahnen sind ausgefallen und ich habe keine Ahnung, warum, und es ist mir auch so was von schnurzpiepegal. Dementsprechend voll war es dann in der Bahn, als es nach gut 40 Minuten endlich weiterging. Dank der eh schon drückenden Luft und der gefühlten 80% Luftfeuchtigkeit draußen war es in den Waggons fast tödlich. Ich hatte Glück, da vor mir zwei kleine Kinder standen, d.h., ich hatte also nach vorne oben gut Platz. Die korpulente Frau schräg vor mir hielt sich an der Stange neben mir fest und ließ mich an ihrer beeindruckenden Achselbehaarung teilhaben – auf den Anblick hätte ich gerne verzichtet, genauso wie auf den Geruch. Da alle Fenster offen waren, pfiff jedoch der Wind einmal quer durch und vereinte alle Gerüche der Welt. Was ein Erlebnis.

Und jetzt werde ich mich verabschieden und mir gleich meinen wohlverdienten Schlaf holen.
Scheiß-S-Bahn.

9 Kommentare zu “Lieber Augenringe als gar kein Schmuck.

  1. ich will auch mal modeln :D
    oje, da will man ja gar nicht s-bahn fahreen :o mal sehen was dann in stuttgart für s-bahn-storys kommen :D aber berlin is wesentlich größer, auch wenn mans in na halbenstunde mit der bahn halb umrundet hat :D

  2. Modeln ist anstrengend und stressig. ^^
    Somit warte ich dann gespannt auf S-Bahn-Stories aus Stuttgart!
    Also ich brauch für einmal quer durch Berlin (von mir zur Uni) knapp 1 1/2 Stunden…

  3. ich bin damals aus diesem ausßenkreis gejuckelt. der geht einmal im kreis. für die hälfte hab ich ungefähr ne halbe stunde gebraucht :D

  4. Mit Außenkreis meinst du wahrscheinlich die Ringbahn :) Für ne halbe Runde ne halbe Stunde könnte hinkommen, ich hab aber echt keine Ahnung xD

  5. Glaube noch nie. Oder doch, einmal mit meinen Eltern und Bekannten (=Touristen) zum Stadtgucken. Lange her, dauert momentan auch deutlich länger *grr*

    BTW:
    Du bist ein Nachtmensch… man an den Augenringen das Alter ablesen kann – in Tagen.

  6. Man kann an Augenringen das Alter ablesen???? Um Gottes Willen, dann wirke ich ja steinalt O.o aaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhh

  7. Du bist ein Nachtmensch… wenn dich die Vögel daran erinnern, ins Bett zu gehen…

    Ohja, die letzte Zeit war echt hart…

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