Au bord de la Seine.

Sowohl Freitag- als auch Samstagabend machte ich es mir an den Ufern der Seine gemütlich, genauer gesagt zwischen dem Petit Pont und dem Pont au Double neben der Notre Dame. Beide Male hatte ich Glück mit meiner Ortswahl, da sich dort zu später Stunde der eine oder andere Musiker einfand und mit Gesang und Gitarre sein Können zur Schau stellte.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer wieder begeistert von diesen Straßenmusikern bin. In Berlin gibt es zwar auch einige, welche jedoch weder von der Qualität noch von der Stimmung her an die Pariser herankommen. Hier in Paris setzt sich der Gitarrist einfach irgendwo auf eine Treppe am Straßenrand und nach und nach kommen immer mehr Leute, die ihm zuhören, sich rundherum setzen und manchmal auch mitsingen. Und letztendlich sitzt man inmitten einer riesigen Gruppe von Menschen, die alle Spaß und Freude an Musik haben. Man bekommt viele neue Eindrücke und kommt leicht ins Gespräch mit anderen bzw. wird selber angesprochen – so habe ich z.B. Samstagabend Blanca und Alina kennengelernt, zwei Mädels aus Essen, die mit einem Interrail-Ticket durch Frankreich gereist sind und nun ihren letzten Ferientag in Paris verbracht haben.

Es war ein wundervoller Abend mit unglaublich angenehmer Musik und wir saßen bis spät in die Nacht dort – was zur Folge hatte, dass ich meine letzte Metro verpasste und die halbe Strecke zu Fuß laufen musste.

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2 Kommentare zu “Au bord de la Seine.

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